Herzlich willkommen auf der Seite der Frauenklinik Delmenhorst!

In unserer Abteilung für Gynäkologie treffen Patientinnen auf ein erfahrenes und engagiertes Team. Jährlich führen wir etwa 1.000 gynäkologische Operationen durch.

Individuelle Betreuung, persönliche Zuwendung und eine große Erfahrung in wenigen Händen sind unsere Stärken. Unsere Klinik ist mit modernster medizinischer Technik ausgestattet und gewährleistet eine Versorgung nach dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Unser Operationsspektrum reicht von der laparoskopischen (Schlüsselloch)-operation bis hin zu großen Tumoroperationen.   Viele kleinere Eingriffe führen wir ambulant durch.

In der Geburtshilfe begleiten wir jährlich fast 900 Geburten.  Im Mutter-Kind-Zentrum betreuen wir Sie zusammen mit dem Team der Kinderklinik auch bei Frühgeburten (ab 32. Schwangerschaftswoche), Zwillingsgeburten und Kindern in Beckenendlage.  Unsere Chefärztin ist Expertin für spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin und betreut Sie persönlich mit langjähriger Erfahrung. In  unserer ärztlichen Sprechstunde und Hebammensprechstunde  beantworten wir alle Ihre Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt.

Bitte beachten Sie die Besuchszeiten.

 

Leistungsportfolio

  • Untersuchung und Beratung bei speziellen gynäkologischen und geburtshilflichen Problemen
  • Vorstellung vor einer Operation mit individueller Operationsplanung und Beratung
  • Zweite Meinung vor geplanten Operationen
  • Ultraschall-Feindiagnostik bei Risiko-Schwangerschaften
  • Doppler-Sonografie (Blutflussmessung bei Mutter und Kind bei erhöhtem Risiko)
  • Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) zur Chromosomenanalyse
  • Nackenfaltenmessung (Ultraschall- und Blutuntersuchung in der 12.-14. Schwangerschaftswoche)
  • Schwangerensprechstunde: Beratung bei Diabetes, Kaiserschnitt bei früheren Geburten, Beckenendlage, erhöhtem Risiko bei Mutter und Kind
  • Ultraschall der Brust zum Ausschluss von gut- und bösartigen Brusttumoren
  • Stanzbiopsien bei Verdacht auf bösartige Brusttumoren
  • Computergesteuerte Flussmessung an Harnblase und Harnröhre, Untersuchung und Planung der Behandlung bei Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden

Ambulanz

In der gynäkologischen Ambulanz führen wir auf Überweisung durch Ihre Frauenärztin / Ihren Frauenarzt alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen durch.

Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin im Sekretariat unter der Telefonnummer 04221 994351. Dies ist selbstverständlich auch kurzfristig möglich. In Notfällen sind wir 24 Stunden täglich für Sie da. Bitte bringen Sie zur Untersuchung Ihre Versicherungskarte und die Überweisung mit.

 

Leistungsspektrum

Untersuchung und Beratung bei speziellen gynäkologischen und geburtshilflichen Problemen

  • Vorstellung vor einer Operation mit individueller Operationsplanung und Beratung
  • Ultraschall-Feindiagnostik bei Risiko-Schwangerschaften
  • Doppler-Sonografie (Blutflussmessung bei Mutter und Kind bei erhöhtem Risiko)
  • Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) zur Chromosomenanalyse
  • Nackenfaltenmessung (Ultraschall- und Blutuntersuchung in der 12.-14. Schwangerschaftswoche)
  • Schwangerensprechstunde: Beratung bei Diabetes, Kaiserschnitt bei früheren Geburten, Beckenendlage, erhöhtem Risiko bei Mutter und Kind
  • Ultraschall der Brust zum Ausschluss von gut- und bösartigen Brusttumoren
  • Stanzbiopsien bei Verdacht auf bösartige Brusttumoren
  • Computergesteuerte Flussmessung an Harnblase und Harnröhre, Untersuchung und Planung der Behandlung bei Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden

 

Ambulante Operationen

Kleinere Eingriffe werden ambulant durchgeführt, sodass Sie am gleichen Tag nach Hause gehen können.

  • Gebärmutterspiegelung (diagnostische Hysteroskopie) und Ausschabung der Gebärmutter (Abrasio/Kürettage)
  • Verödung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation) bei starken Blutungen
  • Gewebeentnahme vom Muttermund bei auffälligem Abstrich (Konisation)
  • Erweiterung und Wiederherstellung des Jungfernhäutchens (Hymenalplastik)
  • Entzündung der Bartholinischen Drüse
  • Eröffnung und Entfernung von Abszessen
  • Gewebeentnahme an der Brust
  • Bauchspiegelung (Laparoskopie) bei Kinderwunsch, chronischen Schmerzen und unklaren Befunden im Unterbauch, Unterleibsschmerzen vor, während oder nach der Menstruation (Endometriose), zur Behandlung von Verwachsungen, Zysten am Eierstock, zur Sterilisation
  • Entfernung von Feigwarzen (Kondylomen) besonders schonend und narbenfrei durch Ultraschall

Team

Dr. med. Katharina Lüdemann, Chefärztin, Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin

Anna Fabianowski, Oberärztin

Elena Dolber, Oberärztin

 

Assistenzärzt/innen:

Ahmad Alallan

Abdulla Al Ibrahim

Anne Bisenius

Amel Elmangoush

Ireen Geyer

Ana Jizdan

Berenice Linden

Alexandra Rasche

Vitaly Salman

Sprechstunden

  • Allgemeine gynäkologische Sprechstunde
  • Beratung und OP-Planung bei Krebserkrankungen
  • Ambulante Operationen
  • Schwangerensprechstunde und Geburtsplanung
  • Ultraschall und Doppleruntersuchung bei Risikoschwangerschaft
  • Nackentransparenzmessung in der Frühschwangerschaft
  • Brustultraschall und Stanzbiopsie bei verdächtigen Befunden

Anmeldung zu allen Sprechstunden unter 04221-994351, bitte Überweisung mitbringen.

Tips zum Training des Beckenbodens im Alltag

Meist hält einen der innere Schweinehund davon ab, regelmäßig Gymnastik zu treiben. Viel wichtiger ist, den Beckenboden im Alltag zu trainieren. Das geht ohne großen Aufwand.

  • Lernen Sie Ihre Beckenbodenmuskeln kennen, indem Sie beim Wasser lassen den Urinstrahl anhalten. Die Muskeln, die sich dabei anspannen, sind die Beckenbodenmuskeln.
  • Gewöhnen Sie sich an, die Muskeln des Beckenbodens anzuspannen und wieder locker zu lassen, wenn Sie einige Zeit stehen, z.B. an der Kasse im Supermarkt, an der Bushaltestelle
  • Spannen Sie die Beckenbodenmuskeln an, bevor Sie husten oder niesen. Husten und niesen Sie mit geradem Rücken. Wenn man das eine Weile lang geübt hat, geht es fast automatisch: erst Muskeln anspannen, dann husten!
  • Heben Sie Lasten mit geradem Rücken, gebeugten Beinen und spannen Sie dabei den Beckenboden an, während Sie ausatmen.
  • Meiden Sie schwere Lasten.
  • Tragen Sie Lasten in beiden Händen und mit geradem Rücken, halten Sie dabei den Beckenboden angespannt.
  • Stehen und sitzen Sie mit aufrechtem Rücken.
  • Vermeiden Sie starkes Pressen auf der Toilette beim Wasserlassen und Stuhlgang. Atmen sie aus beim Pressen. Sitzen Sie mit geradem Rücken, die Füße flach auf dem Boden. Nehmen Sie sich Zeit!
  • Achten Sie auf weichen Stuhlgang, indem Sie gesund essen und genügend trinken.
  • Trainieren Sie beim Sport auch Ihren Beckenboden. Springen auf hartem Boden (Joggen, Volleyball, Tennis, Aerobic) belastet den Beckenboden.
  • Verlieren Sie Urin beim Sport, sollten Sie zuerst den Beckenboden kräftigen.
  • Nach der Schwangerschaft sollten Sie zuerst den Beckenboden trainieren. Viele Frauen trainieren intensiv die Bauchmuskeln, um den Bauch schnell zu straffen. Das geht auf Kosten des Beckenbodens.
  • Steigen Sie aus dem Bett, indem Sie sich erst auf die Seite rollen und dann hinsetzen.
  • Tragen Sie Schuhe mit weichen Sohlen.

Wenn Sie sich noch nie mit Ihrem Beckenboden beschäftigt haben, hilft ein Kurs oder ein Traninig  bei einer Physiotherapeutin. Die Kosten werden meist von Ihrer Krankenkasse übernommen.  

Geburtshilfe

Seit September 2015 ist die Frauenklinik ans Klinikum in Deichhorst umgezogen. Wir freuen uns, Sie gemeinsam mit dem Team der Kinderklinik im Mutter-Kind-Zentrum zu betreuen. Helle und freundliche Räume helfen Ihnen, sich zu entspannen und wohlzufühlen. Ein eingespieltes Team mit langjähriger Erfahrung steht Ihnen zur Seite für eine sanfte und sichere Geburt.

Unsere Klinik ist bekannt für eine Geburtshilfe mit möglichst wenig Eingriffen in den natürlichen Geburtsverlauf.  Eine niedrige Kaiserschnitt- und Dammschnittrate, keine Geburtseinleitung ohne Grund – damit es Ihnen und Ihrem Kind gut geht.

Auch wenn Sie eine „Risikogeburt“ erwarten, sich eine Zwillingsgeburt  oder  Beckenendlagengeburt auf natürlichem Weg wünschen oder ihr Kind als Frühgeburt  (ab 32 Schwangerschaftswochen) auf die Welt kommt,  werden  Sie bei uns gut und sicher betreut.  Frauen- und Kinderklinik sind im gleichen Gebäude untergebracht. 

 

Anmeldung

Wir bitten Sie, sich ca. vier bis sechs Wochen vor dem Geburtstermin bei uns im Kreißsaal anzumelden. Dabei besprechen Sie mit einer Hebamme, wie Ihre Schwangerschaft verlaufen ist, ob es besondere Geburtsrisiken gibt und Ihre Wünsche für die Geburt.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter der Tel. 04221 994333.

Ärztliche Sprechstunde
Bei einer schwierig verlaufenden Schwangerschaft, bei früheren Geburtskomplikationen oder Erkrankungen wie Schwangerschaftsdiabetes bitten wir Sie, sich in unserer Sprechstunde vorzustellen.

 

Ultraschalluntersuchungen

Auf Überweisung durch Ihren Frauenarzt / Ihre Frauenärztin führen wir spezielle Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft durch:

Nackentransparenzmessung zur Errechnung des Risikos für eine Chromosomenstörung in der 12.-14. Schwangerschaftswoche (SSW)

Feinultraschall: genaue Untersuchung des Herzens und der Organe des ungeborenen Kindes in der 20.-22. SSW

Doppleruntersuchung zur Beurteilung des mütterlichen und kindlichen Blutkreislaufs, z. B. bei mütterlichem Bluthochdruck, bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Mutterkuchens, bei Schwangerschaftsdiabetes

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter der Tel. 04221 994351.

Wenn Ihr Kind „verkehrt herum“ liegt, führen wir auf Wunsch ab der 36. SSW die sanfte äußere Wendung durch.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter der Tel. 04221 994351.

 

Geburtsvorbereitende Akupunktur
(ab der 36. Schwangerschaftswoche)

Akupunktur erleichtert die Geburt und führt dazu, dass der Muttermund sich schneller öffnet. Akupunktur kann aber auch bei vielen Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit/Erbrechen, Sodbrennen, Ödemen helfen. Während der Geburt lassen sich mit der Hilfe der Akupunktur Wehenstörungen regulieren.

 

Kreißsaalführung

An jedem 1. Sonntag im Monat findet die Kreißsaalführung um 14.30 Uhr im Blauen Salon statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir zeigen Ihnen den Kreißsaal, die Entbindungsstation und die Räume der Kinderklinik und beantworten Ihre Fragen zu Schwangerschaft und Geburt. Unsere Hebamme Silke Lehbrink bietet im Rahmen der Hebammensprechstunde auch eine Kreißsaalbesichtigung an.

Unser Kreißsaal

In unserem Kreißsaal bieten wir Ihnen wohnlich gestaltete Entbindungsräume, jeweils mit einem komfortablen breiten Bett und einer speziellen großen Badewanne, in der Sie während der Wehen entspannen und auf Wunsch auch Ihr Kind gebären können.

Hebammen, Schwestern, Ärztinnen und Ärzte sind in der Klinik 24 Stunden anwesend. Sicherheit für Mutter und Kind durch eine optimale Betreuung vor, während und nach der Geburt ist unser wichtigstes Anliegen.

Jede Geburt ist anders. Unser Ziel ist es, auf die Bedürfnisse der werdenden Mutter einzugehen und möglichst wenig in den natürlichen Ablauf der Geburt einzugreifen.

Homöopathie, Akupunktur und andere Naturheilverfahren stehen ebenso zur Verfügung wie das gesamte Spektrum moderner Geburtsmedizin (z. B. sanfte äußere Wendung bei Beckenendlage des Kindes, schmerzlindernde Medikamente, PDA, Kaiserschnitt nach der sanften Methode in örtlicher Betäubung).

Damit Sie sich während der Wehen entspannen können, halten wir für Sie Aromaöle, sanfte Beleuchtung, CD-Spieler und Hilfsmittel wie Pezziball, Hocker und Seil bereit.

Wir unterstützen Sie dabei, die richtige Gebärhaltung zu finden. So kommt Ihr Kind leichter zur Welt und ein Dammschnitt ist nur selten nötig.

Frauen, die sich bewegen, brauchen oft weniger Schmerzmittel und seltener ärztliche Hilfe bei der Geburt. Die aufrechte Haltung und das Umhergehen machen die Wehen effektiver. Durch die Schwerkraft und den stärkeren Druck des Kindes geht der Muttermund leichter auf. Den Wechsel zwischen verschiedenen Positionen (Sitzen, Stehen, Hocken, Vierfüßlerstand, Liegen usw.) empfinden viele Frauen als angenehm.

Selbstverständlich kann Ihr Partner oder eine andere vertraute Person Sie zur Geburt begleiten. Auch im Fall eines Kaiserschnitts kann Ihr Partner dabei sein. Wir bieten Ihnen Familienzimmer für die ersten Tage zu dritt an. Sie selbst entscheiden, wie lange Sie nach der Geburt in der Klinik bleiben möchten: ob Sie ambulant nach ca. 4 Stunden gemeinsam nach Hause fahren oder einige Tage bleiben. Falls ein Kaiserschnitt nötig wird, empfehlen wir Ihnen, sich 5 Tage in der Klinik zu erholen.

Nach der Geburt geben wir Ihnen und Ihrem Kind Zeit, sich ungestört kennenzulernen. Die Nabelschnur darf auspulsieren, bevor der Vater oder Ihre Begleitperson sie durchtrennt. Ihr Kind darf in der ersten Stunde nackt in ein warmes Tuch gehüllt auf Ihrem Bauch liegen. Wir wissen, dass die erste Lebensstunde für die gute Beziehung zwischen Mutter, Vater und Kind sehr wichtig ist. In dieser Zeit können Sie Ihr Kind auch zum ersten Mal an die Brust legen.

Wenn Sie sicher sind, dass Sie nicht stillen möchten, besprechen Sie dies mit der Hebamme. Sie bekommen dann ein Medikament, das die Milchbildung von Anfang an verhindert.

Nach der Geburt sind erfahrene Kinderschwestern für Mutter und Kind da und begleiten Sie beim Stillen und im Umgang mit Ihrem Kind. Mütter und Väter können das Wickeln und Baden gemeinsam üben. Die meisten Mütter haben ihr Kind 24 Stunden lang bei sich. Unsere Kinderbettchen sind so gestaltet, dass Ihr Kind direkt an Ihrer Seite liegen kann.

Wenn Sie trotzdem einmal Ruhe und Erholung brauchen, können Sie mit den Schwestern vereinbaren, dass Ihr Kind im Kinderzimmer versorgt und Ihnen zum Stillen gebracht wird.

Bei Schwierigkeiten und Fragen zum Stillen sind zwei ausgebildete Stillberaterinnen in unserem Team für Sie da.

In der letzten Phase der Geburt können Sie verschiedene Positionen ausprobieren – auch wenn Sie eine PDA haben. Aufrechte Haltungen erleichtern Ihnen das Mitschieben und Ihrem Kind den Weg durch Ihr Becken. In welcher Haltung Sie Ihr Kind gebären, entscheidet sich oft erst in der aktuellen Situation.

Bei allen Fragen können Sie sich an die Hebammen im Kreißsaal wenden oder über das Sekretariat der Frauenklinik einen Termin für eine Vorstellung in der Schwangerensprechstunde vereinbaren.

Für die ärztliche Sprechstunde brauchen Sie eine Überweisung Ihrer Frauenarztpraxis. Für die Anmeldung zur Geburt und das Gespräch mit dem Anästhesisten ist keine Überweisung nötig.

Für die erste Zeit zu Hause sollten Sie rechtzeitig mit einer Hebamme Kontakt aufnehmen, die Ihnen in den ersten 10 Tagen (bei Problemen auch bis zu 8 Wochen) zur Seite steht.

 

Elternschule

Gebären und geboren werden sind grundlegende Erfahrungen in unserem Leben. Neben der Freude auf das Kind gibt es auch Unsicherheit und Ängste.

Durch verschiedene Angebote unserer Elternschule wollen wir Sie darin unterstützen. Im Gespräch können Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse einbringen, um gemeinsam die Voraussetzung zu schaffen, dass die ersten Schritte im Leben für Mutter und Kind in Sicherheit und Geborgenheit stattfinden können.

Die Elternschule der Frauenklinik bietet dafür ein breit gefächertes Kursangebot rund um die Geburt an.

  • Informationsveranstaltung für werdende Eltern inkl. Kreißsaalführung
    Jeden 1. Sonntag im Monat im Blauen Salon, Beginn 14.30 Uhr, ohne Anmeldung
  • Geburtshilfliche Sprechstunde
    (Geburtsplanung, spezielle Fragen u.v.m.)
    Dienstag und Donnerstag
    Telefonische Anmeldung über das Sekretariat 04221 994351
  • Hebammensprechstunde, Anmeldung zur Geburt, Kreißsaalbesichtigung
    Jeden Dienstag nach telefonischer Anmeldung unter 04221 994333
  • Geburtsvorbereitungskurse, Frauenkurse, Partnerkurse
    Für die Frauen übernimmt die Krankenkasse die Kosten, Kosten für den Partner müssen privat gezahlt werden
  • Rückbildungsgymnastik
    Kostenübernahme durch die Krankenkasse
  • Säuglingspflegeabende
    Informationen über das Neugeborene in Bezug auf Pflege, Handling, Ausstattung und vieles mehr
  • Babyschwimmen
  • Babymassage
    findet in der Elternschule statt
  • Hebammensprechstunde

Nähere Informationen und genaue Termine erhalten Sie im Kreißsaal, Telefonnummer 04221 994333

 

Wochenbettambulanz

Nicht alle Frauen finden eine Hebamme, die sie nach der Geburt betreut. Für 2018 planen wir daher eine Hebammensprechstunde an unserer Klinik,  wo Ihnen eine erfahrene Hebamme bei allen Fragen und Problemen im Wochenbett zur Seite steht.

 

 

Schmerzerleichterung während der Geburt

Jede Geburt verläuft anders: Manchmal sind die Wehen gut auszuhalten und es geht rasch voran, manchmal gehen schon die Eröffnungswehen über die Kräfte. Eine gute Vorbereitung hilft, kann aber nicht jede Geburt so erleichtern, dass Sie ohne Schmerzmittel auskommen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, Hilfe anzunehmen!

Wir unterstützen Sie durch sanfte Hilfsmittel wie warme Bäder, Bewegung, Homöopathie, Akupunktur und Aromatherapie. Die Atemübungen, die Sie im Geburtsvorbereitungskurs lernen, helfen Ihnen durch jede Wehe. Eine gute Atmung versorgt Sie und Ihr Kind mit Sauerstoff und gibt Ihnen beiden Kraft. Nach jeder schmerzhaften Wehe gibt es eine schmerzfreie Pause, während der sie neue Kraft schöpfen können.

Geburtsvorbereitende Akupunktur

Ab der 37. Schwangerschaftswoche hilft sie Ihnen, den Körper auf die Geburt einzustimmen. Sie können sich bei unseren Hebammen anmelden. Akupunktur erleichtert nachweislich die Geburt und verkürzt die Geburtsdauer. Das gesamte Geburtshilfe-Team hat eine Akupunkturausbildung.

Aromatherapie

Eine Anzahl von Düften fördert die Entspannung, gibt Kraft und lindert dadurch Schmerzen. Vielleicht haben Sie Aromaöle schon in der Schwangerschaft ausprobiert. Wir halten eine Menge Aromaöle im Kreißsaal für Sie bereit.

Homöopathie

Homöopathische Mittel sind keine Schmerzmittel, können aber zur Schmerzlinderung beitragen, indem sie die Stärke der Wehen und Ihre Kraft, die Wehen auszuhalten, beeinflussen.

Ein Entspannungsbad hilft vielen Gebärenden, besser mit den Schmerzen umzugehen. Wenn Sie es wünschen, können Sie Ihr Kind im Wasser gebären. Krampflösende und schmerzdämpfende Medikamente als Zäpfchen oder Spritze nehmen dem Wehenschmerz die Spitze.

Reizstrombehandlung TENS

Eine Reizstrombehandlung lockert verspannte Muskeln und hat sich auch bei Wehenschmerzen bewährt. Das Gerät können Sie in der Tasche tragen und sich damit frei bewegen.

Periduralanästhesie (PDA)

Manchmal benötigt man völlige Schmerzfreiheit – aus medizinischen Gründen oder auf eigenen Wunsch. In diesen Fällen setzen wir die rückenmarksnahe Betäubung (PDA) ein. Dabei werden Medikamente verwendet, die nur den Schmerz ausschalten, aber Ihnen erlauben, sich weiterhin zu bewegen.

Erfahrene Anästhesisten legen die PDA im Kreißsaal schnell und zuverlässig. Durch eine Blutentnahme prüfen wir, ob die Blutgerinnung in Ordnung ist. Die PDA wird meistens im Sitzen oder auch in Seitenlage gelegt. Die Einstichstelle wird desinfiziert und örtlich betäubt. Der Anästhesist führt eine feine Nadel zwischen zwei Dornfortsätzen der Wirbelsäule ein und schiebt einen dünnen Katheter bis in den sogenannten Periduralraum vor. Dort liegen die Wurzeln der schmerzleitenden Nervenfasern.

Bis die PDA wirkt, dauert es etwa 10 bis 20 Minuten. Durch den Katheter kann das schmerzlindernde Medikament über mehrere Stunden gegeben werden. Sie selbst können die Dosis bestimmen.

Nebenwirkungen: Während der PDA kann es zu Taubheitsgefühlen, Wärmeempfinden, Blutdruckabfall und Muskelschwäche kommen. Einige Frauen klagen über Kopfschmerzen. Schwere Zwischenfälle wie allergische Reaktionen, Nervenschäden, Lähmungen oder Hirnhautentzündung sind aber extrem selten.

Sollte ein Kaiserschnitt notwendig werden, kann die PDA so verstärkt werden, dass Sie für die Operation ausreichend betäubt und schmerzfrei sind. Ein Vorteil der PDA ist, dass der Zyklus von Wehenschmerz und Verspannung durchbrochen wird und so eine Geburt, die zum Stillstand gekommen ist, gut weitergehen kann.

Ein weiterer großer Vorteil: Die Medikamente gehen nicht auf das Kind über. Manchmal lassen die Wehen durch die PDA nach. Dies kann bei einer anstrengenden Geburt eine Erleichterung sein. Oft wird aber ein Wehentropf notwendig.

Wenn Sie sich für eine PDA interessieren, empfehlen wir Ihnen schon bei der Anmeldung zur Geburt ein Aufklärungsgespräch mit einem unserer Narkoseärzte. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, und es ist leichter, es zu führen, bevor die Wehen einsetzen. Aber auch während der Geburt können Sie sich jederzeit für eine PDA entscheiden.

 

Beckenendlage - Was tun, wenn das Kind „falsch herum“ liegt?

Etwa vier Prozent aller Kinder liegen am Ende der Schwangerschaft in Beckenendlage. Das bedeutet, Po oder Füße des Kindes liegen im Becken der Mutter, das Köpfchen liegt oben.

Viele Frauen sind dadurch verunsichert. Wie geht es jetzt weiter? Muss mein Kind durch Kaiserschnitt geboren werden?

Ihre Hebamme kann ab der 32. Woche sanfte Methoden zeigen, die dem Kind helfen, die richtige Position zu finden. Hier können Übungen (die "indische Brücke"), Akupunktur, das Leuchten mit einer Taschenlampe oder auch die Moxibustion (das Reizen eines Punktes an der Zehe der Mutter mit einer Kräuterzigarre) helfen.

Wenn das Kind sich vier Wochen vor der Geburt noch nicht gedreht hat, sollten Sie sich in unserer Schwangerensprechstunde vorstellen. Wir beraten gemeinsam mit Ihnen, ob eine äußere Wendung des Kindes möglich ist und ob das Kind auf natürlichem Weg geboren werden kann oder ein Kaiserschnitt empfehlenswert ist.

Man kann ein Kind nicht zwingen, sich zu drehen. Man kann ihm aber durch äußere Handgriffe helfen, den Po aus dem Becken zu drehen und einen Purzelbaum zu machen, so dass das Köpfchen ins Becken rutscht. Es wird dabei nur wenig Kraft angewendet.

Die äußere Wendung ist eine sanfte, durch die modernen Überwachungsmöglichkeiten wie die kindliche Herztonaufzeichnung und die Ultraschallkontrolle sichere Methode, das Kind zu drehen. Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern durch abschreckende Berichte im Internet. Die meisten Leute, die von einer Wendung abraten, haben selbst nie eine miterlebt. An unserer Klinik haben wir in den letzten Jahren über 300 Wendungen erfolgreich durchgeführt – dabei sind nie Komplikationen aufgetreten.

Zur Vorbereitung führen wir eine genaue Ultraschalluntersuchung durch. Dabei wird die Lage des Babys genau bestimmt,  die Plazenta (Mutterkuchen) beurteilt und überprüft, ob die Nabelschnur das Baby daran hindert, sich zu drehen.

Die Wendung selbst wird im Kreißsaal im bequemen Bett durchgeführt. Damit die Gebärmutter entspannt bleibt, bekommen Sie einen Wehen hemmenden Tropf.  Die Wendung dauert selten länger als 10 Minuten. Während der gesamten Zeit werden die Herztöne und Bewegungen des Kindes mit dem Ultraschall überwacht. Anschließend schreiben wir noch für etwa 30 Minuten die Herztöne des Kindes auf (CTG).  Falls es tatsächlich einmal zu Komplikationen kommen sollte (was in acht Jahren zum Glück noch nie der Fall war), steht ein OP-Team bereit, um jederzeit einen Kaiserschnitt durchzuführen.

Die Wendung gelingt in etwa 2/3 der Fälle, bei Frauen, die schon geboren haben, häufiger als bei Frauen, die das erste Kind erwarten.

 

Tokolyse- Tee – Bei vorzeitigen Wehen

Den Tee könnt ihr in der Apotheke aus den unten aufgeführten Zutaten mischen lassen.

  • 10g Melisse
  • 10g Johanniskraut
  • 10g Majoran
  • 10g Thymian
  • 10g Hopfen
  • 10g Baldrian

Insgesamt ergibt das 60 g

2-3x  am Tag 1 – 2 TL mit einer großen Tasse Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen.

Stille Geburt und Fehlgeburt- Informationen für Eltern

Sie haben ihr Kind durch eine Fehlgeburt oder stille Geburt verloren. Wir wollen Ihnen zur Seite stehen und die wichtigsten Fragen beantworten. Bitte wenden Sie sich an unser Team, wenn Sie weitere Fragen haben.

Warum ist es geschehen?

In frühen Schwangerschaftswochen sind Fehlgeburten sehr häufig und meist durch Chromosomenstörungen bedingt.  Es liegt fast nie an einem Fehlverhalten oder Medikamenten, die Sie eingenommen haben.

Ist eine Ausschabung nötig?

Manchmal endet eine Schwangerschaft von selbst durch eine Blutung. Manchmal muss eine Ausschabung (an unserer Klinik meist als schonende Saugkürettage) vorgenommen werden.   Wenn ein Kind im Mutterleib stirbt, ist dies traurig, aber kein medizinischer Notfall. Sie können sich beraten lassen und in Ruhe eine Entscheidung  treffen.

Was geschieht mit meinem Kind?

Kinder, die bei der Geburt über 500 Gramm wiegen, müssen beim Standesamt angemeldet  und einzeln bestattet werden. Kleinere Kinder können auf Wunsch beim Standesamt angemeldet werden und einen Namen bekommen.

Wenn Sie es wünschen, werden das Kind und die Plazenta  (bei frühen Fehlgeburten das Schwangerschaftsgewebe) in der Pathologie untersucht, dort aufbewahrt und einmal jährlich im November in einer gemeinsamen Bestattung im Sternenkinder- Grab auf dem Friedhof Delmenhorst  Bungerhof beigesetzt. Der Termin wird in der Zeitung angekündigt. Wenn Sie das Kind an einem anderen Ort bestatten wollen, teilen Sie uns das bitte mit.

Soll ich das Kind ansehen?

In frühen Schwangerschaftswochen ist das Kind, wenn es nicht mehr lebt,  oft nicht erkennbar.  Ab der ca. 12. Woche kann man es meist deutlich  als Kind erkennen. Wir empfehlen Ihnen, das Kind anzusehen.  Meistens  tut es gut, ein Bild vor Augen zu haben und Abschied zu nehmen. Auf Wunsch machen wir Fotos von Ihrem Kind, die Sie auch später ansehen können.

Ich bin Rhesus-negativ

In diesem Fall erhalten Sie nach einer Fehlgeburt oder stillen Geburt eine Spritze, die verhindert, dass sich in Ihrem Blut Antikörper bilden.

Muss ich Abstilltabletten einnehmen?

Ab der  16. Schwangerschaftswoche empfehlen wir nach einer stillen Geburt mit einer Tablette abzustillen.

Mutterschutz

Wenn Ihr totes Kind bei der Geburt  über 500 g wiegt, haben Sie Anspruch auf 8 – 12 Wochen Mutterschutz und Hebammenhilfe. Nach einer frühen Fehlgeburt können Sie eine Krankmeldung bekommen.

Wieder schwanger werden

Früher wurde empfohlen, mit der nächsten Schwangerschaft ein halbes Jahr zu warten. Dafür gibt es keine wissenschaftliche Begründung.  Sie können selbst entschieden, wann Sie es wieder versuchen wollen.  Allerdings hilft es, sich Zeit für die Trauer zu lassen.

Weitere Informationen und Kontakte:

http://initiative-regenbogen.de

http://www.veid.de

Unsere Krankenhausseelsorge erreichen Sie unter  04221 99-5001

Ambulanz: 04221-994351

Kreißsaal:  04221-994333

Gynäkologie

Die Gynäkologie umfasst die Behandlung aller gutartigen Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter und der weiblichen Brust.

Schonende Operationsmethoden stehen für uns an erster Stelle. Die meisten Operationen an Gebärmutter und Eierstöcken können heute per Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt werden.  So verlieren Sie weniger Blut, Sie erholen sich schneller  und es entstehen selbst bei großen Operationen wie einer Gebärmutterentfernung kaum sichtbare Narben.

Viele Frauenkrankheiten können auch ohne Operation behandelt und geheilt werden. In unserer Ambulanz Ambulanz können Sie vor einer geplanten Operation eine zweite Meinung einholen.

In unserer Frauenklinik werden Sie von erfahrenen Fachärztinnen und -ärzten betreut. Wir nehmen an der landesweiten Qualitätssicherung für gynäkologische Operationen teil.  Wir setzen bei Ihrer Behandlung  auch auf Naturheilkunde und Akupunktur. Bei Bedarf steht Ihnen ein Schmerztherapeut zur Seite. 

Folgende Operationen führen wir durch:

  • Gebärmutterentfernung durch Bauchspiegelung (laparoskopische Hysterektomie)
  •  Gebärmutterentfernung durch die Scheide
  • Gebärmutterentfernung unter Belassen des Muttermundes (suprazervikale Hysterektomie)
  • Myomentfernungen durch Bauchspiegelung oder Gebärmutterspiegelung
  • Behandlung von Eierstockzysten,
  • Entfernung von Verwachsungen
  • Entfernung und Behandlung von Endometriose
  • Sterilisation
  • Operationen bei Kinderwunsch (Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit, Mikrochirurgie)
  • Muttermundsverschluss und Cerclage bei Risikoschwangerschaft

Die folgenden kleineren  Eingriffe können wir fast immer ambulant durchführen:

  • Gebärmutterspiegelung (diagnostische Hysteroskopie)
  • Entfernung von Polypen oder Myomen  (operative Hysteroskopie)
  • Verödung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumablation) bei zu starker Regelblutung
  • Ausschabung (bei Blutungsstörungen oder einer Fehlgeburt)
  • Entzündung der Bartholinischen Drüse
  • Hymenalplastik
  • Entfernung von Kondylomen (Feigwarzen)
  • Gewebeentnahme am Muttermund bei auffälligem Abstrich (Konisation)
  • Bauchspieglung zur Diagnostik bei chronischen Schmerzen, Kinderwunsch, Endometriose

Operationen bei Senkung und Blasenschwäche:

In den letzten Jahren wurden neue schonende Operationstechniken entwickelt, die bessere Ergebnisse erzielen als frühere Methoden.

  • Beckenbodenplastiken
  • laparoskopische Sakropexie (Fixierung der Scheide  im Bauchraum durch ein Kunststoffnetz).
  • TVT (spannungsfreies Band zur Anhebung der Harnröhre bei Blasenschwäche)

Brustoperationen:

  • Entfernung von gutartigen Brusttumoren
  • Behandlung von Brustentzündungen/ Abszessen

Plastische/Schönheitsoperationen in Zusammenarbeit mit einer Fachärztin für Plastische Chirurgie

  • Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik)
  • Brustvergrößerung (Augmentation)
  • Wiederaufbau der Brust nach Brustkrebs mit Eigengewebe oder Prothesen
  • Bauchdeckenstraffung (Abdominalplastik nach Pitanguy)

Endometriumablation – ein einfacher Eingriff bei zu starker Regelblutung

Ab 40 haben viele Frauen Probleme mit der Regelblutung, die stärker und oft auch unregelmäßig wird. Neben der körperlichen Belastung (Blutarmut, Schwächegefühl, verminderte Lebensfreude) kommt es oft auch zu peinlichen Situationen, wenn selbst Maxi-Tampons oder Binden nicht mehr ausreichen.

Immer noch wird vielen Frauen pauschal zur Gebärmutterentfernung geraten.  Diese Operation ist sinnvoll, wenn die Gebärmutter stark vergrößert ist oder Schmerzen bereitet.

Oft geht es aber auch mit einem kleinen Eingriff, der die Gebärmutterschleimhaut verödet, sodass die Blutung viel schwächer wird oder in vielen Fällen gar nicht mehr auftritt.

Mit dem Hysteroskop wird durch die Scheide das Innere der Gebärmutter gespiegelt. Dabei wird untersucht, ob es besondere Ursachen für die Blutungsstörung gibt, z.B. Polypen oder Myome in der Gebärmutterwand. Die Untersuchung wird meist in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt. An unserer Klinik wird dieses neue Gerät zur Vaporisation der Gebärmutterschleimhaut eingesetzt. Es wird durch das Hysteroskop in die Gebärmutter eingeführt und verödet die Schleimhaut.  Im Vergleich zu anderen Methoden arbeitet es gewebeschonender und sicher. Der Eingriff dauert nur etwa eine halbe Stunde; nach zwei Stunden können Sie die Klinik verlassen.

Urogynäkologie

Die Urogynäkologie befasst sich mit einem noch sehr oft tabuisierten Thema, nämlich der Schwäche des weiblichen Beckenbodens. Betroffen sind mehr als 6 Millionen Frauen in Deutschland.

Die Folgen der Beckenbodenschwäche sind

  • Fremdkörpergefühl in der Scheide
  • Organvorfall
  • Probleme, das Wasser zu halten
  • Probleme beim Stuhlgang

Die Folgen für die Betroffenen sind

  • Rückzug vom aktiven Leben
  • Rückzug vom Partner
  • Deutliche Einschränkung der Lebensqualität

Wir bieten Ihnen in der urogynäkologischen Sprechstunde

  • Eine individuelle Beratung
  • Eine spezielle gynäkologische Untersuchung mit hochauflösendem Ultraschall
  • Eine computergestützte Messung der Blasenkapazität und der Schließmuskelaktivität
  • Eine individuelle Therapieplanung

Wir setzen alle modernen Therapieverfahren ein

  • TVT-Bandeinlage
  • Anhebung der Beckenstrukturen von der Scheide aus
  • Anhebung der Beckenstrukturen mit Netzeinlage per Bauchspiegelung

Alle Verfahren sind minimalinvasiv und werden möglichst unter Erhalt der Gebärmutter durchgeführt.

Vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin mit uns unter 04221 994351.